{"id":322,"date":"2019-11-11T11:32:51","date_gmt":"2019-11-11T10:32:51","guid":{"rendered":"http:\/\/metal-tigger.com\/?p=322"},"modified":"2019-11-11T11:32:51","modified_gmt":"2019-11-11T10:32:51","slug":"metal-hammer-paradise-2019-nachbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/metal-tigger.com\/?p=322","title":{"rendered":"Metal Hammer Paradise 2019 &#8211; Nachbericht"},"content":{"rendered":"<p>Nun ist mit dem Metal Hammer Paradise auch das letzte Festival des Jahres Geschichte. Sch\u00f6n wars!<\/p>\n<p>Der Einstieg mit Onkel Tom Angelripper als erste Band war schon einmal echt spa\u00dfig. Niveau ist anders, aber die Mitsing-Rate ist halt krass hoch. Gut, um die Leute anzuheizen,. Grave Digger danach waren wieder grundsolide. Da wei\u00df man einfach, was man kriegt.<\/p>\n<p>Das erste wirkliche Highlight war dann aber Kissin Dynamite. Schade, dass die Jungs nicht endlich auf der Hauptb\u00fchne spielen durften! Was da an Energie r\u00fcber kommt, ist ganz gro\u00dfes Rock-Kino. F\u00fcr mich eindeutig die beste Band des Freitags!<\/p>\n<p>Das waren Steel Panther n\u00e4mlich leider \u00fcberhaupt nicht. Ja, dieses \u201eSex hier, Cock da\u201c-Gelaber geh\u00f6rt zur Show, Aber wenn anderthalb Stunden Spielzeit gef\u00fchlt zu 60 % aus dem Bl\u00f6dsinnn besteht, ist es zu viel des guten. Zeitweise gab es in den Laber-Pausen sogar Buhrufe. Ganz ehrlich, das wirkte wie eine schlecht ausgef\u00fchrte Wrestling-Promo, die trotzdem durchgezogen werden muss. Da muss man als Band vielleicht so viel Fingerspitzengef\u00fchl besitzen, um ein bisschen zu merken, dass die Fans vor der B\u00fchne da keinen Bock drauf haben. Musikalisch war es nat\u00fcrlich okay, aber diesmal haben die Amis f\u00fcr mich halt die Nerv-Grenze \u00fcberschritten. Au\u00dferdem wurde der Sound seltsamerweise w\u00e4hrend der Show schlechter. Nee, f\u00fcr eine Headliner-Show war das schwach.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Tag begann mit Frauen-Power mit The Burning Witches. Die Damen sind was f\u00fcrs Auge und haben auch ordentlich Power. So lasse sogar ich mir Frauengesang gefallen!<\/p>\n<p>Dust Bolt im Anschluss im Baltic Ballroom hatten auch richtig Bock. Muss wohl wirklich mal in das aktuelle Album \u201eTrapped in Chaos\u201c rein h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Grand Magus auf der Hauptb\u00fchne waren nat\u00fcrlich eine komplett andere Stilrichtung. Getragener Stoner Rock\/Doom, wie immer wunderbar gesungen, wie immer leider aber mit absolutem Stillstand auf der B\u00fchne. Ein bisschen mehr Bewegung und vor allem ein bissen mehr Kommunikation mit dem Publikum w\u00fcrde der Stimmung bestimmt gut tun.<\/p>\n<p>Wie man das macht, bewiesen Riot V im Ballroom ganz gut. Das wirkt von der Show einfach runder. Leider hatte ich nicht die Zeit, die ganze Show zu sehen, weil Gloryhammer fast zeitgleich im Zelt spielten.<\/p>\n<p>Und Gloryhammer waren wieder absolut episch! Habe ihnen den Slot auf der Hauptb\u00fchne echt geg\u00f6nnt. Leider war der Sound nicht gut, vor allem der Gesang kam viel zu leise r\u00fcber. Ich hoffe, die Leute, die Gloryhammer noch nicht kannten, haben sie nicht als reine Gimmick-Band wahrgenommen, sondern als musikalisch durchaus ernstzunehmende Power-Metal-Band. Hoots!<\/p>\n<p>Ganz ehrlich, The New Roses h\u00e4tten eigentlich auch auf die gro\u00dfe B\u00fchne geh\u00f6rt. Diese Art von klassischem Rock\/Hardrock kommt einfach gut an. Dazu Spa\u00df auf der B\u00fchne, Charisma und Texte, die man mitsingen kann, was will man mehr? Wir sehen uns im Januar in der Markthalle!<\/p>\n<p>Von Sacred Reich habe ich leider nicht viel gesehen, aber dass, was ich gesehen habe, war \u00fcberzeugend. Vor allem wirkten die Herren aus Phoenix sehr gl\u00fccklich, auf der B\u00fchne zu stehen. Das ist eine Band, bei der man aber mehr auf den Sinn der Texte achten muss, als ich es in dem Moment konnte. Ich hoffe, einige der Zuschauer hatten mehr Zeit, es lohnt sich n\u00e4mlich wirklich!<\/p>\n<p>Amorphis waren dann f\u00fcr mich DER Headliner. Whow, was f\u00fcr eine intensive, kraftvolle Show. Und endlich war der Sound gut genug, um den variablen Gesang von Tomi Joutsen gut in Szene zu setzen. Und was f\u00fcr eine Stimme der Mann doch hat&#8230;hach! Der ganze Auftritt war in sich sehr rund. Absolut richtige Entscheidung, die Herren an popul\u00e4rer Stelle auf der Hauptb\u00fchne spielen zu lassen<\/p>\n<p>Von Destruction habe im Vorbeilaufen mehr oder weniger nur ein paar Fotos gemacht. Aber auch in der kurzen Zeit fiel mir gleich wieder auf, dass Destruction von den deutschen Thrash-Titanen vor allem stimmlich am angenehmsten ist.<\/p>\n<p>Powerwolf als letzte Band waren dann wieder sehr unterhaltsam. An die kurzen Haare von Front-Wolf Atilla muss ich mich zwar noch gew\u00f6hnen, aber ansonsten bekam man genau das, was man von einer Powerwolf-Show erwartet. Das Publikum wird immer gut mit einbezogen, man kann mitsingen und Atilla zeigt jedes mal eine sehr gute gesangliche Leistung. Mich pers\u00f6nlich haben Amorphis an dem Abend mehr abgeholt, aber das ist wohl auch Geschmacks- oder Stimmungs-Sache.<\/p>\n<p>Insgesamt gab es au\u00dfer Steel Panther also musikalisch kaum etwas zu meckern. Einzig die Bier-Auswahl bleibt b\u00e4h und der Sound im Zelt h\u00e4tte teilweise etwas besser abgemischt sein k\u00f6nnen. Aber positiv ist, dass sie es endlich hinbekommen haben, dass es im Zelt nicht mehr so kalt ist!<\/p>\n<p>Ansonsten ist das Metal Hammer Paradise immer mein pers\u00f6nliches Herbst-Highlight. Der Weg an die Ostsee lohnt sich band- technisch eigentlich immer und ich hoffe, es klappt auch 2020 wieder!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun ist mit dem Metal Hammer Paradise auch das letzte Festival des Jahres Geschichte. Sch\u00f6n wars! 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