Metal Bash 2016, 21.05.2016, Neu Wulmstorf – Vorbericht

Metal Bash 2016Metal Bash, 21.05.2016 – Vorbericht

Bald ist endlich wieder Metal-Bash-Zeit! Etwas später als sonst, aber dafür mit guten Aussichten auf etwas wärmeres Wetter – am 21.05.2016 wird die Schießsportanlage in Neu Wulmstorf gerockt!

Und wie jedes Jahr wurde auch dieses mal wieder ein bunt gemischtes Band-Paket geschnürt, bei dem jeder fündig werden dürfte.

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Sturm und Klang-Festival, 15.04.2016, Knust HH – Vorbericht

Sturm und Klang Festival 2016, 15.04.2016, Knust Hamburg – Vorbericht

Das Sturm und Klang-Festival geht in die zweite Runde! Diesmal nicht im Grünspan, sondern im Knust, aber mit einer abermals tollen Mischung aus verschiedenen Bands.

Den Anfang machen meine Freunde von Johnny Deathshadow. Die Hamburger bringen einen energetischen Industrial-Gothic-Mix auf die Bühne und sehen dazu mit ihrer Totenschädel-Schminke auch noch richtig cool aus!

Reliquiae kannte ich bisher nur vom Namen her – welch eine Schande, wie ich jetzt weiß! Das neue Album „Winter“ ist eine tolle Mittelalterrock-Scheibe, die sich vor sämtlichen Genre-Größen nicht zu verstecken braucht. Die Stimme von Sänger Bastus gefällt mir ausnehmend gut. Das könnte ein Highlight werden!

Dann folgen mit Vogelfrey die Festival-Veranstalter. Tolle Bühnenshows, ein ordentlicher Härtegrat und Mitsing-Refrain sind eindeutig eine Stärke der Hamburger. Habe bisher noch nie einen schlechten Auftritt von den Jungs gesehen und das wird sich hoffentlich auch nicht so bald ändern.

Stahlmann komplettieren das Lineup, was mich natürlich abermals sehr freut. Was für eine tolle Band-Kombination! Die Silbermänner präsentieren natürlich nicht nur die Songs der aktuellen Scheibe „O2“, sondern auch die Hits der vorherigen drei Alben.

Klingt doch toll, oder? Für 20 € im VVK oder 25 € an der Abendkasse kann man bei diesen Bands bestimmt nichts falsch machen! Sehen wir uns am Freitag im Knust?

Der W. (+ Vagabundos de Lujo) – Tourankündigung

Der W. – Tourankündigung

Der W., also die Band rund um Stephan Weidner, gehen im April 2016 wieder auf Tour!

Im Gepäck haben sie das neue Album „IV“, das den drei Vorgängern in Sachen Musik und Textfertigkeit in nichts nach steht. Hier und da geht es zwar etwas ruhiger zur Sache als beim Vorgänger, aber die Songs erreichen abermals eine Tiefe, die nur wenige Bands und Künstler in der deutschen Rockmusik sonst erreichen. Ich bin schon sehr gespannt, wie Songs wie „Ich komm heim“ oder „Keiner kann es besser als Du“ live funktionieren.

Als Support ist das Gitarrenduo der “Vagabundos de Lujo“ aus Ibiza am Start. Die beiden werden jeden Abend mit einer guten Portion Gitarrenmusik eröffnen.

Wer einmal bei einem Live-Auftritt von „Der W.“ war, weiß, was ihn erwartet. Eine tolle Mischung aus Rock, Metal, ruhigeren Momenten, großen Gesten und kleinen Momenten der Intimität. Der W. Ist einfach ein Live-Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Wer dabei sein will, sollte aber schnell sein, denn die ersten Termine sind bereits ausverkauft. Hier die gesammelten Tourdaten:

03.04.16 Osnabrück / Rosenhof
04.04.16 Bochum / Matrix
05.04.16 Stuttgart / LKA
06.04.16 Nürnberg / Hirsch
07.04.16 München / Theaterfabrik
09.04.16 A-Innsbruck / Musichall
10.04.16 Lahr / Universal D.O.G.
12.04.16 Köln / Essigfabrik
13.04.16 Hamburg / Große Freiheit
15.04.16 Dresden / Alter Schlachthof
16.04.16 Erfurt / Stadtgarten
17.04.16 Berlin / Huxleys
19.04.16 Neu-Isenburg / Hugenottenhalle
20.04.16 Hannover / Capitol
21.04.16 Magdeburg / Altes Theater

Ich bin in Hamburg und Erfurt am Start. Ich hoffe, wir sehen uns auf Tour!

Heathen Rock, 20.02.2016, Rieckhof Harburg – Vorbericht

Heathen Rock 2016Heathen Rock, 20.02.2016, Rieckhof Harburg – Vorbericht

In zwei Wochen ist endlich wieder Heathen-Rock-Zeit! Das Ein-Tages-Festival im schönen Harburg ist schon seit einigen Jahren ein fester Pflichttermin im nordischen Eventkalender.

Und auch dieses Jahr haben die Veranstalter wieder ein buntes Programm zusammen gestellt.

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Metal Assault Festival VI, 30.01.2016, Posthalle Würzburg – Vorbericht

Metal Assault 2016Metal Assault Festival, 30.01.2016, Posthalle Würzburg – Vorbericht

Am 30.01.2016 ist es wieder soweit, das Metal Assault Festival zieht Metal-Fans aus ganz Deutschland in die Posthalle in Würzburg! Diesmal wird die Hinfahrt ICE sei Dank für uns hoffentlich nicht ganz so anstrengend, so dass wir das Festival umso fitter erleben dürfen. Und es lohnt sich! Zehn Bands sind am Start.

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Knock’em Down Festival, 16.01.2016, Specht Ettlingen – Vorbericht

Knockem DownKnock’em Down Festival, 16.01.2016, Ettlingen – Vorbericht

2016 ist noch jung, aber die ersten (Indoor-) Festivals warten schon. Das erste sehr interessante ist das Knock’em Down-Festival in Ettlingen. Am 16.01.2015 geben sich ganze neun Bands die Klinke im Specht Ettlingen die Klinke in die Hand.

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Glowing Ember Festival, 30.10.2015, Knust HH – Vorbericht

Glowing Ember Festival, 30.10.2015 – Vorbericht

Einen Tag vor Halloween wird im Knust gerockt! Beim „Glowing Ember Festival“ gibt es gleich drei Bands, die unterschiedliche Spielarten des Rock/Metals präsentieren.

Den Anfang machen die Herren von Rapid Angel. Bekannt aus verschiedenen anderen Bands (u.a. Powerslave, Ivory Tower, Paragon), hat sich ein Sextett zusammen geschlossen, um klassischen Heavy / Power-Metal zu präsentieren. Wenn man sich alleine nur die Songtitel des 2013er-Albums „From Hell“ anschaut, weiß man schon genau, was man bekommt. Ob nun „Dancing with the Death“ oder „Gods of Heavy Metal“, da werden mit Sicherheit die Haare geschüttelt ohne Ende.

Die zweite Band im Bunde sind die Dark-Rocker von [SOON]. Melodischer Gesang mit englischsprachigen Texten, ein bisschen Keyboard, aber auch ausreichend druckvolle Gitarren zeichnen den Sound des Hamburger Trios aus.

Und als Headliner sind meine Freunde von Vogelfrey am Start! Ihr aktuelles Album „Sturm und Klang“ ist ja erst ein paar Monate auf dem Markt, da muss die Veröffentlichung eindeutig noch einmal gefeiert werden! Natürlich werden auch die Klassiker der Vorgänger-Alben „Zwölf Schritte zum Strick“ und „Wiegenfest“ nicht fehlen, aber der Fokus wird sicherlich auf den neueren Stücken liegen. Darauf ein fröhliches „Hörner hoch!“

Das ganze Paket gibt es für schmale 10 € im VVK und 12 € an der Abendkasse. Die Türen öffnen sich um 20:00 Uhr, los geht es um 20:30.

Also, wen treffe ich beim Glowing Ember Festival im Knust?!

Metal Hammer Paradise, 13-14.11.2015, Weissenhäuser Strand – Vorbericht

MHP 2015Metal Hammer Paradise, 13.-14.11.2015, Weissenhäuser Strand – Vorbericht

 

Im November wird es wieder heiß an der Ostsee – das Metal Hammer Paradise wirft seine Schatten voraus! Am 13. und 14. November wird abermals ein sehr hochklassiges Lineup geboten, von dem viele Veranstalter sich wirklich das ein oder andere Scheibchen abschneiden können.

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Sabaton Open Air / Noch ein Bier-Fest, 25.07.2015, Amphitheater Gelsenkirchen – Konzertbericht

Sabaton Open Air / Noch ein Bier-Fest, 25.07.2015, Amphitheater Gelsenkirchen

Am Samstag haben Sabaton und eine ganze Reihe interessanter Vorbands das Amphitheater Gelsenkirchen gerockt – und da ich vor Ort war, will ich euch natürlich nicht vorenthalten, wie ich das Festival erlebt habe.

Die Wetteraussichten waren irgendwo zwischen grässlich und angsteinflößend – eine Sturmfront hatte in ganz NRW schon für Absagen von Open Air Events geführt. Aber das Sabaton Open Air sollte stattfinden! Der Einlass hat sich um eine halbe Stunde nach hinten verschoben (15:30 statt 15:00 Uhr), das zu ziemlich langen Schlangen am Eingang führte. Wir waren kurz nach drei vor Ort und gegen halb fünf endlich drin und vor der Bühne.

Den Anfang von Bloodbound haben wir damit verpasst, wie viele andere wohl auch. Aber das, was wir gesehen haben, klang richtig gut! Hier und da vielleicht vor allem textlich etwas klischeehaft, aber musikalisch und stimmlich kann man da absolut nicht meckern. Die würde ich gerne noch einmal länger als 15-20 Minuten sehen.

Bei Civil War wurde es schon etwas voller vor der Bühne. Wir hatten mittlerweile einen Gott sei Dank trockenen Platz in der ersten Reihe ergattert. Hinter uns schüttete es nämlich zeitweise wirklich wie aus Eimern. So richtig einheizen konnte mir dann Civil War dann leider auch nicht. Die Musik ist gut und ich freue mich immer, die Ex-Sabaton-Jungs wieder auf der Bühne zu sehen. Allerdings bin ich leider überhaupt kein Fan von Sänger Nils Patrik Johansson. Er mag technisch nicht schlecht sein, mir fehlt aber irgendwas in der Stimme. Wiedererkennungswert? Irgendetwas, was ihn von „ganz nett, aber irgendwo anders schon mal gehört, nur besser“ abhebt? Ich weiß es nicht, vielleicht platzt der Knoten irgendwann, aber momentan würde mir die Band mit einem anderen Sänger wahrscheinlich besser gefallen. So war das für mich nicht mehr als ein solider Auftritt.

Korpiklaani waren da schon besser! Da war mehr Bewegung auf der Bühne und Sänger Jonne hatte stimmlich einen seiner richtig guten Tage. Vor der Bühne ging es ordentlich ab, die Taktung der Crowdsurfer stieg ungemein an. Vielleicht wäre der ein oder andere ältere, bekanntere Song noch besser angekommen, aber auch so konnten die Finnen ordentlich Stimmung machen. Pogo gegen den Regen! 😉

Powerwolf waren wie gewohnt klasse. Die Wölfe präsentierten eine Mischung aus alten Gassenhauern und neuen Songs des kürzlich veröffentlichten Albums „Blessed & Possesed“ Bei Powerwolf kommt einfach viel Positives zusammen. Songs mit Mitsing-Potenzial, gute Interaktion mit dem Publikum und mit Atilla Dorn einen ungemein guten Sänger am Mikro. Und so zelebrierten sie abermals eine Messe des Heavy Metals, bei der kaum jemand ruhig stehen bleiben konnte. Und sogar Petrus hatte ein einsehen und sorgte für einzeln zaghaft hervorblitzende Sonnenstrahlen. Na gut, für ein paar Minuten zumindest, bis der nächste Schauer kam. Das einzige, was ich ein bisschen albern fand, war das Foto-Verbot für die anwesenden Fotografen, weil die Bühnen-Deko im Hintergrund nicht vollständig aufgebaut werden konnte. Das ist Diven-Gehabe, das so überhaupt nicht zu dem sehr bodenständigen Eindruck passt, den die Jungs aus Saabrücken sonst vermitteln. Der Auftritt und auch die Posen waren gut, auch ohne Deko! Darauf ein kräftiges Hu..ha! 😀

Die Umbaupause war interessant, da wurde ordentlich Pyro ausgepackt. Und als es kurz vor neun mit „The Final Countdown“ los ging, war der nassgeregneten Menge vor der Bühne und auf den Treppen alles egal. Sabaton-Time!

Los ging es natürlich ganz klassisch mit Ghost Division. Und was dann in den nächsten zwei Stunden passierte, kann man mit Fug und Recht als eines der besten Sabaton-Konzerte bezeichnen, die ich bisher erlebt habe. Und das waren viele! Ich will jetzt nicht jeden Song aufzählen, sondern nur die Highlights erwähnen. Panzerkampf z.B. war mit seinem stampfenden Rhythmus einfach nur klasse. Schön, den Song mal wieder live zu hören! „A Lifetime of war“ in der schwedischen Version war mit den ganzen hochgehaltenen Feuerzeugen und Handy-Displays ebenfalls ein absoluter Gänsehaut-Moment.

Und dann kam der Moment, auf den die ganzen anwesenden Mitglieder vom Saboteurs-Fanclub schon gewartet hatten – ihr Wunsch-Song wurde groß und breit angekündigt! Und da es sich um einen sehr alten Song handelte, wurde Ex-Keyboarder Daniel Myr als Unterstützung auf die Bühne geholt. Dieser präsentierte sich stolz in Camouflage-Unterhosen, was ihm natürlich prompt „Ausziehen, ausziehen!“-Sprechchöre einbrachte. Aber erst mal war es Zeit für den Wunsch-Song…Wolfpack! Schön schnelles, altes Gefrickel mit ordentlich Druck und ungemeiner Spielfreude. Und als Jocke nach dem Song Daniel noch einmal dankte, zog dieser wirklich blank und tanze komplett nackt über die Bühne. Bilder, die ich so schnell sicher nicht aus dem Kopf bekommen werde. *lol* Man hat den anderen Jungs übrigens angesehen, dass sie auch etwas überrascht waren.

Zwischen den Songs gab es übriges jede Menge lustige Ansagen, „Noch ein Bier“-Spielchen mit so ziemlich jedem Bandmitglied und auch Freibier für die ersten Reihen. Danke an den netten Schweden mit dem Bier-Rucksack, der auch den Drum-Panzer designt hat. Den Namen habe ich leider nicht richtig verstanden. Jamie? Janne? Irgendwas mit J am Anfang. Auf jeden Fall ein cooler Typ!

Metal Crüe war diesmal nicht der letzte Song, als Zugaben gab es noch Panzer Battalion, Saboteurs, das abermals dem Fanclub gewidmet wurde und natürlich das obligatorische in „Noch ein Bier“ umgedichtete „Gott mit uns“.

Technisch wurden bei dem gesamten Auftritt alle Register gezogen, Flammeneffekte,  Feuerwerk, Konfetti-Kanonen und teilweise alles gleichzeitig. Viel wichtiger war allerdings mal wieder die absolute Freude, mit der die Bandmitglieder auf der Bühne stehen. Kein aus dem Panzer hervorbrechender Funkenregen ersetzt das Strahlen in Jockes Augen oder die Art, wie Chris und Thobbe teilweise beim Positionswechsel rumkaspern. Das ist es, was Sabaton für mich mit am meisten ausmacht.

Gibt es auch Sachen, die ich nicht sooo toll fand? Man mag es kaum glauben, aber JA! Ja, ich gebe zu, ich hätte mir mehr als 20 Songs gewünscht und dass solche Gassenhauer wie 40:1 oder Cliffs of Galippoli an so einem Abend fehlten, ist auch irgendwie schade. Ja, das Wetter war äußerst bescheiden, es war kalt, nass und windig, aber wir haben das Optimale daraus gemacht. Ja, ich hätte mir mehr Bewegungsfreiheit gewünscht, hätte gerne noch mit mehr Leuten geschnackt, gerne mehr Bier getrunken, aber die Witterungsverhältnisse waren einfach nicht Tigger-kompatibel. Ja, der Einlass hat sehr lange gedauert. Ja, die 150-Meter-Schlagen vor den kümmerlichen zwei Toilettenwagen waren nervig. Ja, die Merchandise-Stände waren heillos überlaufen. Ja, ich kann mir vorstellen, dass die ständigen Crowdsurfer genervt haben, wenn man mittiger stand. Muss ein und die selbe Person wirklich zwanzig mal Crowdsurfen?

Und, war das alles wirklich schlimm? NEIN! Es gab hier und da noch Luft nach oben, aber es gab auch schon sehr viel Positives. Sollte das noch mal stattfinden und terminlich passen, würde ich mich auf jeden Fall noch mal auf den Weg nach Gelsenkirchen machen.

Darauf noch einmal ein kräftiges „NOCH EIN BIER!“

Setlist Sabaton:

Ghost Division
To Hell and Back
Carolus Rex
No Bullets Fly
Swedish Pagans
Resist and Bite
Screaming Eagles
Panzerkampf
Attero Dominatus
A Lifetime of War (schwedische Version)
Coat of Arms
The Art of War
Wolfpack (mit Daniel Myr)
7734
Night Witches
Primo Victoria
Metal Crüe
Panzer Battalion
Saboteurs
Gott mit uns