Headbangers Open Air, 28.-30.07.2016, Brande-Hörnerkirchen – Vorbericht

HOAHeadbangers Open Air 2016, 28.-30.07.2016 – Vorbericht

Ende des Monats gibt es in Brande-Hörnerkirchen nach dem Hörnerfest das zweite Festival-Highlight in dieser schönen Location – das Headbangers Open Air! Und wie immer wird dort Line-Up-mäßig an drei Tagen ordentlich aufgefahren.

Los geht es am Donnerstag um 16:00 Uhr mit Kryptos. Die Herren dürften die längste Anreise haben, denn sie kommen aus Indien! Im Gepäck haben sie klassischen Metal.

Tytan aus London stehen für Heavy Rock / NWOBHM der alten Schule. Tolle Stimme! Im Anschluss wird es mit Angelus Apatrida aus Spanien dann aber etwas thrashiger.

Bei Bonfire dreht sich gerade das Personal-Karussell. Sänger David Reece ist raus, Ex-Sänger Michael Bormann wieder dabei, aus vertraglichen Gründen aber erst ab Oktober. Zwischenzeitlich übernimmt Alexx Stahl (Masters of Disguise / Roxxcalibur) das Mikro. Wer Bonfire also in dieser Zusammensetzung sehen will, hat nur wenige Möglichkeiten. Präsentiert wird aber weiterhin gut abgehangener Hard-Rock mit Mitsing-Faktor. Wird gut!

Danach gibt es eine Stunde Heavy Metal mit mit Angel Witch, bevor Amored Saint den Abend abschließen. Darauf freue ich mich besonders, der Auftritt beim Waterkant X-Mas-Bash letztes Jahr hat definitiv Lust auf mehr gemacht. Und diesmal gibt es mit fast anderthalb Stunden Spielzeit auch wenigstens das volle Programm.

Der Freitag startet für um 12:00 Uhr, mit einem Bierfrühstück mit Steelpreacher.

Heavy Metal der amerikanischen Schule präsentieren Resistance aus Los Angeles.

Classic-Rock aus Schweden gibt es mit Night am frühen Nachmittag, bevor es mit Killen wieder tief in die Achziger geht.

Sogar noch länger (genauer gesagt seit 1980!) treiben die Herren von Ostrogoth ihr Unwesen auf den Bühnen dieser Welt. Old School Heavy Metal aus Belgien!

Und es bleibt 80er-lastig, Die aus Seattle stammenden Hard-Rocker von Q5 gibt es nämlich auch bereits seit 1983.

Wem das alles viel zu melodisch ist, der kann ja bei den Thrashern von Holy Moses anschließend ordentlich die Matte schütteln. Frauen-Power am Mikro inklusive!

Danach folgt mit Ross the Boss ein absoluter Leckerbissen. Die Band um Ex-Manowar-Gitarrist Ross „The Boss“ Friedman spielt nämlich ein Classic-Manowar-Set!

Und – last but not least sozusagen – schließen Sacred Reich den Freitag ab. Die US-amerikanischen Thrasher habe ich wirklich noch nie live gesehen. Freue mich natürlich dementsprechend darauf!

Wer die Londoner Heavy-Metaller von The Deep sehen will, muss am Samstag früh aufstehen, sie stehen nämlich bereits um 12:00 Uhr auf der Bühne. Die Hörproben klingen aber so gut, dass sich der Aufwand bestimmt lohnt.

Weiteres NWOBHM-Futter gibt es dann mit Salem. Die haben vor zwei Jahren bereits beim Warm Up gespielt und werden jetzt die Fans bestimmt auch ordentlich anheizen, bevor Air Raid aus Schweden die Bühne rocken.

Die Desolation Angels beschreiben ihren Stil selbst als Chorus Driven Heavy Metal. Und vielleicht spielen sie ja auch schon ein paar Songs vom Album „Doomsday“, das Ende diesen Jahres oder Anfang nächsten Jahres auf den Markt kommen soll.

Apropos neues Album, der neue Longplayer von Vardis „Red Eye“ ist seit dem 20.05.2016 im Handel. Zu hören gibt es schön rifflastigen Heavy-Rock, der vor allem von der Stimme von Sänger Steve Zodiac lebt.

Der Sänger von Trespass geht stimmlich in eine ähnliche Richtung. Die NWOBHM-Legenden sind seit 2015 nach jahrelange Trennung endlich wieder auf den Bühnen dieser Welt unterwegs.

Die Saxon-Gründungsmitglieder Graham Oliver und Steve Dawson werden anschließend die Bühne entern und den ein oder anderen Klassiker raus hauen.

Dann ist es Zeit für Denner/Shermann. Die Mercyful Fate Gitarristen Michael Denner und Hank Shermann spielen sowohl Mercyful-Fate-Klassiker als auch eigene Songs. Das neue Album „Masters of Evil“ ist gerade erst erschienen. Und ich bin gespannt, ob Ex-Sabaton-Aushilfsdrummer Snowy Shaw mich noch erkennt. 😉

Dann schließen Rage/Refuge mit einer großartigen Doppel-Show das Festival ab. 30 Minuten Rage, 45 Minuten Refuge und 15 Minuten ein Best of beider Lineups zusammen. Das ist ein Leckerbissen, den sich keiner der anwesenden Metal-Fans entgehen lassen sollte.

Das werden großartige Tage unter dem Motto „Celebrating the glorious Days of NWOBHM“ Also, lasst uns zusammen feiern!

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